Was bedeutet eigentlich Engagement und Verantwortung? Und wie können wir mit unserem eigenen Handeln etwas Gutes bewirken?
Mit diesen Fragen beschäftigten sich unsere Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen im Ethikunterricht. Aus den theoretischen Gedanken wurde dabei ganz konkretes Handeln: Gemeinsam entstand die Idee, Chemo- und Portkissen für die Strahlentherapie-Praxis in Sindelfingen zu nähen und damit Menschen während einer schwierigen Zeit ein kleines Stück Unterstützung und Wärme zu schenken.
Mit viel Einsatz und Herzblut machten sich insgesamt 18 Schülerinnen und Schüler ans Werk. Sie nähten 35 Chemokissen und fast 50 Portkissen – und das ganz freiwillig und zusätzlich zur regulären Schulzeit. An insgesamt drei Nachmittagen wurde zugeschnitten, genäht, gefüllt und gemeinsam gelacht. Dabei ging es nicht nur um das Nähen selbst, sondern vor allem um die Erfahrung, dass soziales Engagement Zeit, Geduld und persönliches Einsatzbereitschaft braucht – und gleichzeitig unglaublich wertvoll sein kann.
Unser Projekt trägt deshalb einen besonderen Namen: „Unser Sonnenberg Sup-Port“. Denn Unterstützung kann manchmal ganz praktisch sein und doch eine große Wirkung haben.
Im Juli war es dann soweit: Die selbstgenähten Kissen wurden an die Strahlentherapie-Praxis in Sindelfingen übergeben. Ein besonderer Moment für alle Beteiligten, denn nun wurde sichtbar, was aus einer Idee, freiwilligem Engagement und vielen fleißigen Händen entstehen kann.
Wir sind stolz auf unsere Schülerinnen und Schüler. Sie haben eindrucksvoll gezeigt, dass Verantwortung nicht nur ein Thema im Unterricht ist, sondern gelebt werden kann. Mit ihrem Einsatz haben sie anderen Menschen eine kleine Freude bereitet und gleichzeitig erfahren, wie viel man gemeinsam bewegen kann.
18 Schülerinnen und Schüler, 35 Chemokissen, fast 50 Portkissen – und ganz viel Herz.
Das ist unser Sonnenberg Sup-Port ❤️



