Am 14. April 2026 besuchte die Klasse 6 das Haus des Waldes in Stuttgart-Waldau, um den Wald im Frühling zu erkunden.
Im Haus des Waldes erwartete uns schon die Försterin. Unser erstes Ziel im Wald war ein kleiner Teich, in dem sich Molche tummelten. Auch Froschlaich war zu sehen, eine glibberige Masse, die unter der Oberfläche schwamm. Am Rand wuchsen gelbe Sumpfdotterblumen.
Anschließend spielten wir „Blindenführung“. Ein Schüler bekam die Augen verbunden, der Partner führte den „Blinden“ vorsichtig über Stock und Stein durch den Wald.
Die Försterin, die gleichzeitig auch Jägerin ist, rief uns immer wieder mit ihrem Jägerhorn zusammen und zeigte uns auch verschiedene Signale aus der Jägersprache.
Auf Baumstümpfen entdeckten wir interessante Spuren, die an Kaviar erinnerten. Die Försterin erklärte uns, dass Iltisse oder andere Tiere, Frösche auf ihrem Weg zum Teich fangen, Froschlaich allerdings nicht von ihnen gefressen werden darf, da sie sonst innerlich austrocknen würden.
Weitere spannende Aufgaben waren, Buschwindröschen auszugraben und Vogelnester zu untersuchen. In einem Nest, das auch mit grünem und rotem Wollfilz ausgekleidet war, waren sogar noch kleine gesprenkelte Vogeleier zu sehen.
Es war ein spannender Vormittag und wir freuen uns schon aufs nächste Mal, wenn wir das Haus des Waldes im Sommer wieder besuchen. (Klasse 6/ Cem und Bernhardt)












